Die Erlaubnis zur Entlastung.

Für Führungskräfte.

Das geht? Ja, lesen Sie selbst!

Viel Spaß bei der Lektüre!

Warum ein Chef sich die Erlaubnis geben muss, entlastet zu werden.

Immer wieder lesen wir von dem, was ein Chef tun sollte, damit er motivierte Mitarbeiter hat und Prinzipien wie agiles Arbeiten in einer Organisation überhaupt möglich werden.

Was wäre, wenn ein Mitarbeiter mal umgekehrt seinen Chef motiviert?

Da fragen sich manche Chefs nun bestimmt: „Wie soll das denn gehen?“

Gehen kann es mit Zutrauen und Vertrauen. In die Bereitschaft eines Mitarbeiters, der Verantwortung übernehmen möchte und gemäß seiner Möglichkeiten und Potenziale den Geschäftserfolg mit gestaltet. Der gerne zur Arbeit kommt, weil er Teil eines großen Ganzen sein möchte, weil er seine Kollegen und Kolleginnen im Team schätzt, mit denen vermutlich noch mehr möglich ist, als man ihnen zusammen bisher zugetraut hat und der sich deshalb gerne engagiert. Wenn der Chef ihn lässt!

Und da liegt in vielen Fällen, die ich als Organisationsberaterin und Sparringspartnerin für Top Führungskräfte beobachten kann, häufig die Crux. Anstelle von Zutrauen und Vertrauen sind bei immer noch vielen Führungskräften die Faktoren der eigenen Sozialisierung zur Führungskraft zu präsent, bspw. durch

  • Vorbilder, die diese Führungskraft auf ihrem Weg zur eigenen Position hatte,
  • deren Stil „Command & Control“, den sie sehr gut vorlebten,
  • das Umsetzen von gelehrten Techniken aus etlichen Führungsseminaren – wie das „richtige“ Delegieren,
  • den eigenen Stolz darauf, das alljährliche Mitarbeitergespräch innerhalb des für die Bonuszahlung relevanten Stichtages geführt zu haben,
  • all die persönliche Anstrengung, um das Heldentum der obersten Führungsetagen zu bewahren.

Die Liste ließe sich fortführen mit Aspekten, die in einer analogen Zeit, im Industriezeitalter 3.0 noch absolut ihre Berechtigung hatten. Denn sie waren nicht selten Garant für den Erfolg eines Unternehmens. Welche Erlaubnis müssten sich also Führungskräfte zur eigenen Entlastung geben, wenn sie durch eine solche Sozialisierung geprägt wurden?

  • Die Erlaubnis für ein grundsätzlich positives Menschenbild, das davon ausgeht, dass ein Mitarbeiter sein Bestes gibt unter den passenden Rahmenbedingungen.
  • Die Erlaubnis, Verantwortung abzugeben. Damit geht einher, dass Verantwortung vom Mitarbeiter übernommen und mit ihm eindeutig verhandelt wird, was das in Konsequenz bedeutet, auch welchen Nutzen das für ihn haben kann.
  • Die Erlaubnis, auf Augenhöhe zu führen und zu kommunizieren. Und das regelmäßig. So, als kaufte man morgens beim Bäcker seine Brötchen und wechselte mit der Verkäuferin ernst gemeinte, freundliche Worte.

Und es gibt noch eine weitere Kategorie an Erlaubnis, die häufig bei Führungskräften zu wenig beachtet wird und zu deren Betrachtung zu wenig angeregt wird. Das sind die sogenannten Antreiber und Einschärfungen, die das persönliche „Lebensskript“ ausmachen und in der Transaktionsanalyse (nach Eric Berne und Thomas A. Harris) ihren Ursprung haben. Da geht es um Antreiber wie „streng dich an!“, „sei stark!“ und „sei perfekt“ (der Vollständigkeit halber seien noch die beiden weiteren Antreiber erwähnt, nämlich „sei schnell!“ und „sei gefällig!“). Bei den Einschärfungen sind solche von Bedeutung wie „zeig keinen Ärger!“ oder „zeig keine Gefühle!“ oder „sei kein Kind!“.

Das Wissen um die eigenen inneren „Gebote“ und „Verbote“ ist die Voraussetzung für eine persönliche Neuentscheidung und neues Verhalten. Geht diese neue Entscheidung einher mit der Überprüfung der eigenen Sicht als Führungskraft auf Mitarbeiter und dem Start in den authentischen Diskurs mit ihnen, eröffnen sich völlig neue Perspektiven.

Das Ergebnis: Entlastung findet Raum und Zeit. Für alle Beteiligten!

Sie wollen Ihre Potenziale für eine zukünftige Entlastung einmal genauer beleuchten? Dann freue ich mich auf das gemeinsame Erkunden und Entdecken!

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